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“Traumabehandlung
Negatives Erleben in der sprachlosen Zeit”

Veröffentlicht in Co’Med.10/08.

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Co’Med ist das führende Fachmagazin für Complementär-Medizin.

Auszug aus dem Fachartikel:

Wann beginnt unser Leben? Schauen wir in unsere Geburtsurkunde, dann meinen wir es zu wissen. Aber eigentlich müssten wir zu unserem Lebensalter noch neun Monate hinzufügen, denn unser Leben beginnt ja sofort nach der Befruchtung. Und hier setzt auch, wie inzwischen eine Reihe von Forschungsarbeiten belegen, die gefühlsmäßige Erinnerung ein. [...]

Traumata
der sprachlosen Zeit

Ein Kind lebt neun Monate im Inneren seiner Mutter in einem Kosmos ihrer Gefühle des Glücks, des Zweifelns und des Sorgens. Nimmt die Mutter die Schwangerschaft an und „holt“ mit ihrer Gefühlswelt das kleine Zellhäuflein
„ab, so kann das Kind bereits auf die gemeinsame Homöostase vertrauen und sich weiterentwickeln, indem es Erfahrungen von Wohlbefinden, Sicherheit und Geborgenheit tief verinnerlicht. Nimmt die Mutter dagegen keinen Kontakt mit dem Kinde auf, weil sie die Schwangerschaft nicht will oder kann, dann bleibt das kleine Menschlein ständig damit beschäftigt, von sich aus gefühlsmäßigen Kontakt zu seiner Mutter herzustellen und verankert das Gefühl, hilflos und alleingelassen zu sein.

Dies alles geschieht in einer Zeit, in der wir noch nicht über die Sprache verfügen, um das Erlebte zu speichern oder auszudrücken.
[...]

Veränderung traumatischer
Gefühlsbereiche

Synbalance® ist eine Methode, bei der die in der sprachlosen Zeit angelegten traumatisierten Gefühlsbereiche über einen Umweg erreicht werden. Man verwendet hier Affirmationen oder Glaubenssätze, die als bekräftigende Positivaussagen formuliert sind. [...] In der Regel sind etwa 5 bis 6 Sitzungen im Verlaufe eines Jahres erforderlich. Zwischen den einzelnen Sitzungen liegen meist größere Zeiträume, damit das neu erarbeitete Gefühlserleben mit neuen Handlungen gefüllt werden kann.

Im Gegensatz zur EMDR-Methode muss der Patient das Negative nicht noch einmal durchleben. Bei diesem Vorgehen wird stattdessen die durch traumatische Erlebnisse unterbliebene hinreichende Verankerung positiver Selbstüberzeugungen mit Hilfe der Affirmationen und Anregung der selbständigen Koordinationsfä-higkeit der Augenbewegungen nachgeholt. Auf diese Weise gelangen die Gedächtnis- und Gefühlsinhalte wieder in einen inneren Einklang und die ehemals reiche Gefühlswelt wird dem Patienten erneut für sein heutiges Leben erschlossen.

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