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Patient H berichtet

Der Patient H. wurde mir mit 13 Jahren vorgestellt.

Er machte einen zutraulichen Eindruck, sprach viel und fühlte sich sofort wie zu Hause. Die Mutter des Patienten berichtete, dass ihr Sohn starke Konzentrationsstörungen habe, dass seine Feinmotorik nicht ausgebildet sei und er Stunden zur Hausaufgabenbearbeitung benötige.

Schwangerschaft und Geburt

Während der Schwangerschaft war seine Mutter erhöhtem Prüfungsstress ausgesetzt. Im 8. Schwangerschaftsmonat kam es bereits zur Auslösung von Wehen. Während des Geburtvorgangs hatte die Mutter zwar ständig Wehen, jedoch verzögerte sich die eigentliche Geburt um viele Stunden. Am Ende kam es zu einer Spontangeburt. Nach der Geburt schlief das Kind fast einen ganzen Tag, ohne Nahrung zu sich zu nehmen.

Kindergarten und Schule

Im Alter von 3 Jahren wurde Patient A bedingt durch einen 3-monatigen Krankenhausaufenthalt seiner Mutter nur vom Vater und einem Opairmädchen betreut. Im Kindergarten hatte Patient A Schwierigkeiten sich in die Gruppe einzugliedern und bevorzugte seine eigenen Sachen zu machen oder nahm die Kindergärtnerinnen allein in Anspruch. Er wollte nie malen. Patient A wurde als integratives Kind eingeschult. Das Schreiben und Lesen fiel ihm sehr schwer. Seine Aufgabenstellungen wie auch Hausaufgaben konnte er nur langsam bewältigen. Zur Zeit der Behandlung wurde er gerade in die 3. Klasse eingestuft.

Behandlungsdokumentation

 Die Bilder 1, 2 und 3 wurden zu unterschiedlichen Zeiten der Synbalance®-Therapie erstellt. In allen Fällen wurde der Patient aufgefordert ein "schönes" Bild zu malen. Es gab keine anderen thematischen Vorgaben. Das entstehende als auch das fertige Bild wurden zur keiner Zeit beurteilt, diskutiert, noch während der Behandlung erwähnt. Zur Fertigstellung jedes Bildes wurde dem Patienten ca. 20 Minuten Zeit gegeben

 Bild 1 vor der ersten Behandlung:

Es hat eine zerstörerische Tendenz in sich.

Bild 2 sofort nach der ersten Behandlung:

Er ist immer noch zweigeteilt. Auf der einen Seite fühlt er die Liebe und die      Hoffnung, und auf der anderen Seite noch seine Zerstörungswut.

Bild 3:
Er zeigt keine Agressionen mehr. Alle nachfolgenden Bilder waren friedlich.

H. konnte sich trotz des anfangs beschriebenen schlechten Leistungen
schließlich zu einem guten Schüler entwickeln.

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